Donnerstag, 12. April 2012

Kambodscha - Siem Reap

Ankunft in Siem Reap + Angkor Tempelanlagen

Nach ein paar erholsamen Tagen am Strand haben wir (Katha, Kathrin, Julie und ich) am 23.4.2012 die Kambodschanische Grenze überqueert. Der erste Stop war Sieam Reap, um die berühmten Tempelanlagen von Angkor und die schwimmenden Dörfer zu besichtigen. In Siem Reap angekommen haben wir die erste Zeit im Pop Rendevouz Guesthouse geschlafen. Ein Doppelzimmer mit Ventilator und privatem Bad hat 6$ die Nacht gekostet. Die Zimmer waren ganz in Ordnung, aber das Personal sehr nervig. Es bestand zum großen Teil aus Tuktuk-Fahrern, die einem jedes Mal wenn man ihnen begegnet ist eine Tour aufschwätzen wollten. Noch dazu waren es nicht mal gute Preise, die sie angeboten haben. Den ersten Tag sind wir zu den schwimmenden Dörfern gefahren. Der Eintritt zum Tonle Sap See, auf dem sich die Dörfer befinden, betrug 2$ und eine Tour von 2 Std. auf einem Boot wurde für happige 20$ pro Person angeboten - handeln zwecklos.

Hier werden Lotusblüten verkauft. Sie enthalten Fruchfleisch das herausgeschält und gegessen werden kann.


Die Dörfer waren wirklich beeindruckend. Der See ist der größte Süßwassersee Südostasiens und hat in der Trockenzeit eine Größe von 3.000m². In der Regenzeit dehnt sich diese Fläche auf beeindruckende 12.000m² aus.

Wir fanden das Wasser des Sees schon etwas eklig, den Kindern hat das nichts gemacht,


Auf dem See gibt es wirklich komplette Dörfer, deren Bewohner auf Booten, bzw. Hausbooten leben. Hier schwimmt wirklich alles. Von Häusern, über Schulen und Supermärkten, bis hin zu Kräutergärten und Turnhallen.

Eine voll eingerichtete Küche.

Ein schwimmender Kräutergarten.

Die Sporthalle der Schule. Hier werden auch alle Feste gefeiert, da sie viel Platz bietet.
Um Geld zu verdienen, werden hier Krokodile gezüchtet, um deren Fleisch und Leder zu verkaufen.

Kathrin mit einem bösen Krokodil. :-P
Abends sind wir dann noch über die Pub-Street gelaufen und haben ein nettes Restaurant gefunden in dem wir etwas gegessen haben. Hier haben wir uns noch mal mit Yvonne und Miles getroffen. Ziemlich lustig so weit weg von daheim auf Leute aus der Heimat zu treffen. :-)


Unsere Stammkneipe - hier gab es immer kostenloses Popcorn und kostenloses Wasser. Essen war günstig und hat geschmeckt - was will man mehr?
Den folgenden Tag wollten wir uns auf die Tempel vorbereiten. Um etwas Wissen aufzubauen sind wir erst ins War- und dann in's National-Musem gegangen.

Kathrin und Katha auf dem Weg zum War-Museum.
Das War-Museum (5$ Eintritt +1$ Donation pro Kopf für den Guide) hat über die verschiedenen Kriege berichtet, die in Kambodscha stattgefunden haben. Wenn man die ausgestellten Bilder sieht und die Geschichten hört, bekommt man erst mal wieder ein Bewusstsein dafür, wie gut es einem doch in einem friedlichen Land wie Deutschland geht.

Hier ein Raketenwerfer der umgangssprachlich auch Stalin-Orgel genannt wurde. Er hat eine Reichweite von 20 Km und vernichtet alles in einem Radius von 500m. Unvorstellbar, was allein ein solches Geschütz an Schaden anrichten kann.
Ein Foto unseres Guides im War-Museum als er noch ein Junge war. Keine neun Jahre war er alt.
Im National-Musem (12$ normaler Eintritt, 6$ für Studenten + 3$ für den empfehlenswerten Audioguide) wurde dann alles gezeigt, worauf die Kambodschaner stolz sind. Tempel, Tempel und noch mehr Tempel! Die verschiedenen Epochen wurden erläutert. Die Könige welche in den Epochen regiert haben und es wurden Götter erklärt, deren "Funktion" und welche Tempel welchen Göttern gewidmet wurden. Ein wirklich guter Einstieg, bevor es am Folgetag das erste Mal zu den Angkor Tempelanlagen ging.

Angkor Tempelanlagen

Ich habe auf meinem bisherigen Weg viele Leute getroffen die bereits dort gewesen sind und alle sagten mir, es ist wirklich beeindruckend. Da ich schon viele Tempel in Thailand und Laos gesehen habe, zweifelte ich anfangs, ob mich die Angkoranlagen wirklich so sehr beeindrucken, doch das haben sie! Wir wollten uns den Sonnenaufgang anschauen und sind gegen 5 Uhr am Hotel losgefahren. Den Sonnenaufgang haben wir uns am bekanntestem Tempel, Angkor Wat, angeschaut. Es war wirklich spektakulär. Wir sind im dunkeln angekommen und haben bei Beginn des Sonnenaufgangs nur langsam die Umrisse der berühmten Anlage gesehen. Es wurde heller und heller und mehr und mehr wurde erkennbar. Wir haben bestimmt 100 Fotos geschossen, wovon natürlich nur ein paar brauchbar sind. Es gibt zwei Tage im Jahr an dem die Sonne genau Mittig über den Angkor-Türmen aufgeht. Das ist der 23.3. und der 23.9. jeden Jahres. Leider haben wir dies erst vor Ort erfahren, aber da wir nur drei Tage Differenz zum 23.3. hatten, ist die Sonne immer noch sehr mittig über dem Hauptturm des Angkor Wats aufgegangen. Sehr beeindruckend. :-)

Der berühmte Angkor Wat Tempel bei Sonnenaufgang.

Drei Mönche die Morgens an den Tempelanlagen spazieren gegangen sind.

Ein Nachbau der Angkor Wat Tempel aus Stein gemeißelt.
Nachdem die Kinder morgens am Tempel Kaffe, Tee und Speisen verkauft haben, werden sie zur Schule gefahren. Man sieht sechs, tatsächlich waren es sieben auf einen Streich - unvorstellbar!
Danach haben wir uns noch Angkor Tom, Bayon und Ta Phrom angeschaut (unser Rundgang wird auch als Small-Tour bezeichnet). Zwischen diesen größeren Tempeln lagen noch jede Menge  kleinere Tempel, wie die Elephant Terrace, die Terrace of the Lebra King und viele andere.

Eines der berühmten Gesichter des Bayon-Tempels.

Gruppenfoto am Bayon Tempel

Ein riesiger Baum, gewachsen auf der Ta Phrom Tempelanlage.

Ein Motiv welches sich auf vielen Postkarten findet, geschossen am Ta Phrom Tempel.

Durch die Tür hinter mir ist Angelina Jolie im Tomb Raider Film gerannt, als dieser am Ta Phrom Tempel gedreht wurde.
Wir waren von morgens um 5 bis abends um 5 unterwegs und sind schlagkaputt zurück in's Hotel gekommen. Die komplette Tour hatte uns mit vier Personen inkl. TukTuk und englischsprachigem Guide 15$ pro Kopf gekostet. Da unser Guide wirklich sehr gut Englisch konnte, alle Geschichten gut erklären und bei allen Fragen Rede und Antwort stehen konnte (wir haben durch den Vortag im National-Museum wirklich sehr detailiert gefragt), haben wir uns direkt seine Nummer geben lassen. Er verlangt 25$ pro Tag und ist unter folgender Nummer erreichbar: 012603061
E-Mail: dsokoeurn@yahoo.com


Nach der ersten Angkortour musste ich nach Phnom Penh um ein paar Sachen bei der Botschaft zu erledigen. Am selben Tag ist auch Katha zurück nach Bangkok gefahren. War wirklich schön sie mal wieder zu sehen und sie hat sich gefreut, nicht nur einen normalen Strandurlaub zu verbringen, sondern noch ein Stück mit zu traveln und auch mal Kambodscha gesehen zu haben. :-)
In Phnom Penh habe ich dann meinen ersten Eindruck der Hauptstadt bekommen. Es hat ca. drei Stunden gekostet die Deutsche Botschaft zu finden und es war die einzige Botschaft die ich gesehen habe, die statt stolzen Fahnen vor'm Gebäude nur ein kleines Blechschild aufgehängt hat. Da ist der Nationalstolz den wir bei der Fussball-WM 2008 gewonnen haben wohl noch nicht angekommen. :-)

Die Deutsche Botschaft in Phnom Penh - Stolz ist anders. :-P
Geschlafen habe ich im Narin 2 Guesthouse, auf der Str. 111 für 6$ die Nacht. Das ist für Phnom Penh wirklich okay, da die Gästhäuser hier doch etwas teurer sind.
Danach ging es gleich zurück nach Siem Reap um die Tempel fertig zu besichtigen. Da uns die Tuktukfahrer zu nervig waren sind wir zwei Häuser weiter im Smileys Guesthouse eingezogen. Ein Dreibettzimmer mit Fan und kalter Dusche haben wir für 8$ / Nacht bekommen, also weniger als 3$ pro Kopf. An den Tempelanlagen haben wir noch zwei weitere Tage verbracht. Einen Tag haben wir uns Fahrräder für 1,50$ / Tag beim Guesthouse ausgeliehen und die Grand-Tour gemacht und einen weiteren Tag sind wir dann mit einem Tuktuk samt unserem Guide zu den weiter entfernten Bantey Srei Tempeln, sowie der Ruolus Group gefahren.  Wir hatten uns für die Tempel einen 7-Tage Pass gekauft, es letztlich aber nur drei Tage zu den Tempeln geschafft. Je nachdem wie viel man sich pro Tag zumutet, kann man die meisten Tempel innerhalb von 3 Tagen abhandeln. Ich empfehle auf jeden Fall so viel Zeit mit zu bringen, dass tempelfreie Tage zwischen den Touren eingebaut werden können, da man sonst irgendwann "getempelt" ist und die Sache ihren Charme verliert. Folgendes sind die Preise für die Tempelausweise:

1 Tag: 20$
3 Tage: 40$
7 Tage: 60$

Bei den mehrtägigen Tickets unbedingt darauf achten, dass die Tage nicht in Folge genommen werden müssen! Wenn man mit den Tuktuks über einen Preis diskutiert, unbedingt eine Tempelkarte mitnehmen, um sicher zu gehen, dass der Fahrer wirklich weiß, was ihn erwartet! :-)

Gefasst von einer Elefantenwurzel! xD

Sokoeurn erklärt Bilder die in die Tempelwände gemeißelt wurden.

Meißelarbeiten am Bantey Srei - dieser Tempel wird auch Frauentempel bezeichnet und ist berühmt für seine gut erhaltenen und detailierten Bilder.
Hier eine kambodschanische Schulklasse die an den Tempeln spielt. Sie haben sich mit Puder geworfen. Der weiße Geist im Hintergrund gehört nicht zur Truppe. :-P

Baray See

Nach der zweiten Tour mit unserem Guide, haben wir ihm in einem Gespräch gesagt, dass wir die folgenden Tage gerne zum Baray See möchten. Das ist ein See, welcher sich in der Nähe der Tempel befindet. Bei dem Wetter ist es super angenehm auch mal schwimmen zu gehen. Unser Guide hat uns gefragt ob wir gemeinsam gehen wollen und so haben wir uns am See verabredet. Wir sind mit dem Fahrrad gefahren. Die Fahrt hat ca. 1 Stunde gedauert und war doch ziemlich mühsam bei der Hitze. Hier hätte sich ein Tuktuk doch gelohnt (Kathrin und Julie waren an dem Tag an dem ich in Phnom Penh war gemeinsam am See und haben 5$ für ein Tuktuk bezahlt - Hin- und RÜckfahrt). Am See angekommen war Sokeurn (unser Guide) bereits mit ein paar Freunden dort. Wir haben gemeinsam Bier getrunken und recht exotisches Kambodschanisches Essen probiert. Unter anderem Khmer Nudelsuppe und einen Fisch der im See unter'm Schlamm lebt. Er wird gegrillt und kann am Stück gegessen werden. Wir haben zusammen gesessen bis es dunkel wurde. Sokeurn hat alles bezahlt, was uns sehr positiv überrascht hat. Wir hatten kein Licht am Fahrrad, da hat er uns noch bis in die Stadt hinein begleitet, wirklich sehr nett. :-)
Die Truppe am See - von links nach rechts: Kathrin, Julian, Julie, drei Freunde von Sokeurn (deren Namen ich nicht mehr genau weiß) und ganz rechts Sokeurn.

FOCO Waisenhaus

Im Guesthouse haben wir Mirijam und Hans kennengelernt. Kathrin ist Hans am Empfang begegnet, als sie sich nach Waisenhäusern informieren wollte um dort zu arbeiten. Die beiden arbeiteteten gerade bei FOCO, einem Waisenhaus in der Nähe der Tempelanlagen.

Hans und Mirijam. :-)
Im Waisenhaus leben ca. 25 Kinder und ein paar ansäßige nehmen am Unterricht teil, der für die Kinder abgehalten wird. Wir haben sie zum Waisenhaus begleitet und uns beim gemeinsamen Kochen beteiligt. Es gab Nudeln mit Bolognese-Soße. Für die meisten Kinder das erste Mal in ihrem Leben, dass sie Nudeln gegessen haben. Schwer zu sagen ob sie gegessen haben weil es ihnen geschmeckt hat oder weil sie unglaublichen Hunger hatten.

Das Essen im Waisenhaus - wie vielen die Pasta wirklich geschmeckt hat bleibt unklar, aber schön war's! :-P
Nach dem Essen wurde Musik gespielt und wir haben mit den Kindern getanzt. War wirklich sehr lustig. Die Kinder sind so herzlich und doch recht anders, als es Kinder bei uns in Deutschland sind. Wenn hier der Lehrer nicht kommt, dauert es 30 Minuten bis sich ein Kind traut fragen zu gehen was los ist, während in Deutschland nach 5 Minuten der Großteil der Klasse bereits auf dem Pausenhof verteilt spielt.

Abendliches Tanzen - ein Highlight für die Kinder.

Hier der Schlafraum für 25 Kinder, Jungs auf der einen und Mädchen auf der anderen Seite. Schwer vorzustellen, 25 Kinder auf so wenig Raum.

Eines der beiden Bilder, die mir die Kinder am Abschied geschenkt haben.

Das zweite Abschiedsbild.
Am Abend wurden wir von Sophean auf eine Eröffnungszeremonie eines Tempels in seinem Heimatdorf eingeladen. Die Gelegenheit haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind für zwei Tage und eine Nacht in sein Heimatdorf gefahren. Die Eröffnungszeremonie wird eine ganze Woche lang abgehalten und es kommen tausende Menschen aus der ganzen Umgebung. Wir haben im Haus von Sopheans Mutter geschlafen und wurden von ihr bekocht. Sie haben uns gezeigt wie sie Palmzucker herstellen und es gab Palmensaft zu trinken.

Hier wird Palmzucker hergestellt. Erst wird der Palmensaft sudig gekocht und dann gerührt bis er zu einer festen Masse wird.

Das erste mal Palmenzucker essen - sehr süß, aber lecker!

Hier ein Restaurant bei dem wir Mittagessen bestellt haben. Da hat man schon erst mal Bedenken, wenn bei 35 Grad alle Zutaten in der Mittagshitze stehen, sind aber alle gesund geblieben. :-)
Abends sind wir dann auf die Eröffnungszeremonie gegangen. Wir waren die einzigen Barangs - so werden die weißen in Kambodscha genannt. Der Name meint eigentlich Franzose, welche Kambodscha für eine lange Zeit besetzt hatten. Da sie uns nicht auseinander halten können, sind wir einfach alle Barangs. :-)

Der Tempel, prunkvoll zur Eröffnung geschmückt.

Da wir die einzigen Barangs waren, wurden wir auch so angeschaut. Die meisten Leute in dieser ländlichen Gegend haben jahrelang keinen Europäer mehr gesehen, wenn sie überhaupt schon mal einen zu Gesicht bekommen haben. So kam es nicht selten vor, dass passierende Leute gegen den Vordermann gelaufen sind, da sie beim Vorbeilaufen den Kopf verdrehten, mit offenem Mund vor einem standen oder ihren ganzen Freunden stolz zeigen mussten, dass sie einen Barang entdeckt haben. Hier und da wurden wir auch "heimlich" fotografiert, was beim Entdecken meist zu einem verschähmten Lächeln geführt hat. Aber alles in allem waren die Menschen super freundlich. Es gab auf dem ganzen riesen fest, wo auch getrunken wurde, keinerlei Ausschreitungen. Das mag auch daran liegen, dass Schläger bis zum Ende des Festes öffentlich angekettet werden. Ist das Fest vorbei, werden ihnen die Haare rasiert und sie müssen eine Weile als Mönch leben, damit sie wieder zur Besinnung kommen. Solche Strafen sollten sie in Deutschland mal umsetzen - die Zahlen der Prügeleien würden ruck zuck in den Keller sinken. :-)

Ein angebrütetes Ei gilt hier als Delikatesse!

Wie auf unseren Jahrmärkten wird auch hier mit Pfeilen auf Ballons geworfen, nur die Preise sind anders. Zu gewinnen gibt es Zahncreme, Duschgel oder Haarfarbe.
Nach dem Fest sind wir heim gelaufen und haben uns schlafen gelegt. Wir hätten gerne ausgeschlafen, aber als unter dem Stelzenhaus in dem wir untgergebracht waren die ersten Hähne gekräht haben, wurde es schwierig. Das laute Muhen einer Kuh hat uns dann endgültig aus dem Schlaf gerissen, da wir uns zu tode erschreckt haben. Anschließend gab es noch Frühstück und Mittagessen. Eigentlich wollten wir schon morgens heim fahren, aber wir mussten warten bis das Taxi repariert war das uns heim fahren sollte.

Geschlafen wurde auf Holzboden, als Unterlage diente eine dünne Bastmatte.

Brunchen mal anders ...

Hier das Menü - kaum zu glauben, aber die Käfer haben am besten geschmeckt.

Lange vorgenommen, nie umgesetzt. Dann endlich neue Grenzen überschritten! :-)
Das war's im großen und ganzen über unsere zeit in Siem Reap. Mittlerweile haben wir bereits Phnom Penh abgehakt und ich bin über Neujahr mitten auf dem Land und besuche Andrea, eine alte Arbeitskollegin die hier als Lehrerin arbeitet...

Weitere Berichte folgen ... :-)

Dienstag, 10. April 2012

Besuch einsammeln und ab zum Thaibreak!

Jakob, Kathrin und Daniel sind angekommen


Jakob, Kathrin und Daniel sind am 2.3. in Thailand gelandet. Ich habe es geschafft am 3.3. gegen Mittag in Bangkok anzukommen, so dass wir die meiste Zeit miteinander verbringen konnten.
Diese Wassermelone habe ich heil von Laos bis nach Bangkok gebracht! Bescheuert, aber es hat funktioniert! :-)
Das Wiedersehen nach guten drei Monaten! :-)



Die ersten Tage sind wir in Bangkok geblieben und waren auf der Kao San Road und Umgebung unterwegs. Muss man ja mal gesehen haben, wenn man schon mal in Thailand ist.

Der hat's genau richtig gemacht! :-)
Kurz darauf wollten wir dann an den Strand. Wir haben uns eine Überfahrt nach Ko Chang organisiert und sind erst mit dem Bus nach Trat gefahren und von dort aus weiter mit der Fähre auf die Insel. In Ko Chang haben wir uns zum Lonely Beach fahren lassen, da es dort günstig und eher für jüngeres Publikum geeignet ist als am White Sand Beach, dem bekanntesten Strand der Insel. Nach etwas Stöbern sind wir dann auch unter gekommen und zwar im Siam Hut Hotel. Dies besteht aus vielen kleinen Bungalows die in mehreren Reihen am Strand aufgestellt sind.

Blick vom Wasser aus auf das Hotelrestaurant - ein Stückchen weiter hat dann der Sandstrand angefangen.
Das Siam Hut ist am einzigen Stück Sandstrand, hat wirklich gutes Essen und die Preise sind auch in Ordnung (450BHD pro Nacht für ein Beachfront Bungalow mit eigenem Bad - wieder in BHD denken, also 11,50€/Nacht :-)).

Der beste Fried-Rice mit Hühnchen, Cashewnüssen und Ananas den ich je gegessen habe!
Es war wirklich schön mal einen Bungalow direkt am Meer zu haben und richtig auszuspannen. Das Reisen durch Laos war auf Grund der begrenzten Zeit doch eher weniger erholsam. Auf Ko Chang haben wir einige Tage verbracht, waren schwimmen, sind mit Rollern die Insel abgefahren und haben abends das Nachtleben erkundet.

Rollertour auf Koh Chang - Zwischenstop an einem Viewpoint.
Als wir gehört haben, dass eine Party direkt in unserem Hotel steigen soll, hat Jakob gefragt, ob es möglich wäre, dort Musik zu spielen. Die Jungs waren sehr locker und so war es kein Problem. Jakob konnte zwei Mal am Abend Musik machen. Es war ziemlich cool - mitten auf einer Insel, am Strand mit Palmen der Lieblingsmusik zu lauschen und das noch auf einer Party! :-)

Mal eine andere Location für einen Soundcheck! :-)
Die weiteren Nächte haben wir recht locker verbracht, da wir ja wussten, dass es bald auf den Thaibreak gehen wird und wir genug Partys haben werden. Nach ein paar Tagen war es dann auch so weit!

Thaibreak

Hier zu einem der Highlights meines Trips, auf das ich mich schon sehr lange gefreut habe - der Thaibreak! Der Thaibreak (www.thaibreak.net) ist eine Partytour die von Berlinern organisiert wird. Sie fahren zwei Wochen nach Thailand um am Strand und an anderen Locations zu feiern. Es ist alles ziemlich gut organisiert, es sind nicht zu viele Teilnehmer (ca. 150 Personen waren dieses Jahre dabei) und allesamt waren es super lockere Leute.
Wir sind am 9.3. auf Koh Mak angekommen und haben uns in ein Haus des Good Time Resorts in der Mitte der Insel eingemietet. Dies hatten wir von Ko Chang aus über das Internet gebucht, da wir nicht wussten wie viele Möglichkeiten es noch gibt Unterkünfte zu bekommen und davon ausgegangen sind, dass die kleine Insel auf Grund des Thaibreaks sehr schnell ausgebucht sein wird. Das Haus in dem wir gewohnt haben war ziemlich gut ausgestattet. Wir hatten zwei Stockwerke mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad mit Dusche und WC. Beide Zimmer verfügten über eine Klimaanlage, nachdem sie in einem der Zimmer kurzfristig nachgerüstet wurde. War ein Mißverständnis beim Buchen des Hauses, was jedoch innerhalb von 24 Std. behoben war - und das auf einer kleinen Insel wie Koh Mak - super Service! Vielen Dank noch mal an Yoding und Kerstin für's schnelle Reagieren.

Ein Wohnzimmer - was für ein Luxus!

Bewaffnet bis unter die Zähne!
Das Highlight des Hauses! :-)
Die ersten Tage auf der Insel haben wir diese erkundet, einen Schnorchelausflug gemacht und uns Fahrräder ausgeliehen.

Auf dem Tauchboot beim Schnorchelausflug.
Daniel am schaukeln - der Strand war wirklich super schön.
Geschwisterliebe unter'm Schuhbaum. :-P
Ein Boddhi-Baum am Tempel von Ko Mak. Unter einem solchen Baum hat Buddha seine Erleuchtung bekommen.
Am 12.3. war dann die Opening-Party am Koh Mak Resort. Die folgenden zwei Wochen gab es so ziemlich jeden Abend eine Party - immer an verschiedenen Stränden / Bars oder auch auf der einsamen Insel Koh Rayang.

Ankunft am Nachmittag auf Koh Rayang.
Die Partys auf Koh Rayang waren wirklich super. Es war eine kleine Insel, die genau die richtige Größe für die Partycrew hatte. Es wurde bereits mittags mit lockerer Musik am Strand begonnen und je später es wurde, desto mehr Leute hat es auf die Tanzfläche gezogen. Wir hatten wirklich eine super Zeit. Am 13.3. sind noch zusätzlich Julie und Jaczek in Koh Mak angekommen und haben die Zeit mit uns genossen.

Die Sonne sinkt, die Stimmung steigt!
Kein Kommentar nötig ...
Als es auf der ersten Party auf Koh Rayang anfing zu regnen haben die Gäste eine Plane überm DJ gespannt und gehalten - im Regen wurde weiter getanzt - das nenne ich Stimmung! :-)
Nach der ersten Woche auf der Insel sind wir dann in günstige Bungalows am Ende der Insel gezogen. Diese waren so weit weg, dass jeder nächtliche Heimweg ein Abenteuer war. Haben es aber immer heil zurück geschafft. Die tage vergingen wie im Flug und am 18.3. sind Jakob und Daniel dann auch schon wieder zurück nach Bangkok gefahren. Hat mich super gefreut, dass sie da waren. Und so schade es auch war, dass sie gingen, so schön war es, dass Katha gekommen ist. Sie kam genau am 18.3. an, die drei haben sich um gerade eine Stunde verpasst. Wir sind dann auch weiter in's "Landesinnere" zu den Island Hut Bungalows gezogen. Hier war man nicht ganz so weit weg vom Schuss und der Strand war etwas schöner. Es gab noch einige Partys, bis wir dann nach der Abschlussparty noch einen Tag am Strand verbracht haben und weiter nach Kambodscha gefahren sind ...

Katha und Kathrin auf der Closing-Party.

Montag, 12. März 2012

Laos von Nord nach Süd

Hier endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten! Ich habe gute drei Wochen in Laos verbracht und dabei einiges gesehen, viele Menschen kennengelernt und Eindrücke gesammelt. Die Menschen die ich in Laos kennengelernt habe, haben einen wesentlich entspannteren Eindruck gemacht als die Leute in Thailand (bezogen auf die Locals). Besonders mit dem Süden Thailands verglichen. Hier in Laos dauert alles ein bisschen länger. Verspätungen sind normal und werden entspannt hingenommen. Da können aus fünf Stunden Busfahrt auch mal sieben oder zehn werden und eine Abfahrt um neun startet üblicherweise zwischen zehn und zwölf. Aber hier mal etwas konkreteres zu meiner Route durch Laos.

Ich habe die Grenze im Nordwesten von Laos überquert. Von Chiang Khong aus ging es für 40 BHD (1 Euro) mit einem kleinen Boot aus über den Mekong von Thailand nach Laos. Vorher musste man sich in Thailand noch seinen "Departure-Stempel" holen um ordnungsgemäß ausgecheckt zu haben. Beim Einchecken ist mir dann aufgefallen, dass ich keine Passbilder dabei hatte. Das war auch nicht tragisch, hat lediglich 40 BHD extra gekostet. Für das Visum haben wir 32 Dollar bezahlt. Normalerweise zahlen Deutsche 30, aber bei Einreise am Wochenende gibt es einen Aufschlag. Nach Ankunft habe ich mir zusammen mit Michael (ein Polizist aus Belgien) ein Zimmer gesucht. Er hatte auch die Gibbon Experience gebucht. Am nächsten Tag ging es dann auch schon los ...

Gibbon Experience - Classic
Die Gibbon Experience wurde in mehreren Varianten angeboten. Auf Grund von Empfehlungen habe ich mich für die Classic Variante entschieden. Sie kostete 230€, beinhaltete drei Tage und zwei Nächte auf einem Baumhaus, jede Menge Zipline fahren und mit Glück das Beobachten von Gibbons im Jungle - wenn denn welche am Baumhaus vorbei kommen. Wir hatten Glück und wurden gleich am ersten Morgen von ihren Gesängen geweckt! :-) Wir konnten sie erst aus der Ferne sehen und dann sind sie recht nah am Baumhaus vorbei gekommen. War ziemlich spannend und eine sehr schöne Erfahrung.

Ein paar Gibbons aus der Ferne. :-)

Den restlichen Tag waren wir dann mit Zipline fahren beschäftigt, was viel Spaß gemacht hat. Die Ziplines führen mitten durch den Jungle und sind bis zu 400m lang und 150m über dem Boden. Ich weiß nicht mit wie viel Km/h man durch den Jungle rauscht, aber auf jeden Fall nicht langsam. :-)

An eienr Zipline hängend.
Unser Baumhaus (Baumhaus #7).
In unserer Hütte waren insgesamt neun Leute. Wir haben uns so gut verstanden, dass sechs von den neun Leuten direkt zusammen weiter durch Laos gezogen sind.

Die Crew unseres Baumhauses.
Riesige Spinne die wir auf der Heimfahrt der Gibbon Experience in der Lunchpause gesehen haben.
Luang Prabang
Von Huay Xay aus ging es dann weiter mit dem Slow-Boat nach Luang Prabang. Die fahrt dauerte zwei Tage. Die Nacht haben wir in Pak Beng gestopp um zu schlafen. Der Ort bestand wirklich nur aus kleinen Hotels, Restaurant und einer Bar in der Musik gespielt wurde. Die Landschaft die wir auf der Fahrt gesehen haben war ziemlich schön, wobei die Fahrt nach 5-6 Std. doch sehr ermüdent wurde.

Kinder am Flussufer des Mekongs.

Der Sonnenuntergang vom Mekong aus betrachtet.
Angekommen in Luang Prabang haben wir dann erst mal eine ganze Weile nach einem adäquaten Zimmer gesucht. Gelandet sind wir dann im Merry Guesthouse #2 (es gibt drei, also unbedingt die Nummer beachten!). Das Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad hat 60.000 Kipp (10.000 Kipp sind ca. 1€) gekostet. Wer lecker essen gehen möchte sollte unbedingt in's Utopia oder zum indischen Restaurant in der Fußgängerzone gehen (dort gab es nur eins, habe gerade den Namen nicht mehr).
Einen Tage haben wir damit verbracht mit Fahrrädern den Ort zu erkunden und auf den Phusy Market zu gehen. Ein Markt der Einheimischen, auf dem alles was man zum Leben braucht angeboten wird. Weniger touristisch, dafür für uns teilweise recht exotisch. Habe mit eine Stange Zigaretten für unglaubliche 2,50€ gekauft. Und ja, sie sind rauchbar. :-)
Am nächsten Tag sind wir zum großen Wasserfall in Luang Prabang gefahren. Das war wirklich das schönste Fleckchen Erde, dass ich auf meiner Reise gesehen habe und eines der schönsten Stücke Natur die ich bisher in meinem Leben sehen durfte. Es gab einen großen Wasserfall der dann in vielen verschiedenen Plateaus verlaufen ist. Das Wasser war strahlend blau und glasklar, aber ziemlich kalt. *gg*

Der große Wasserfall in Luang Phrabang.
Hier die einzelnen Ebenen in die er dann verlaufen ist.

Und hier ein Teil unserer Truppe beim Schwimmen in den Plateaus.
Reisfelder auf der Heimfahrt vom Wasserfall nach Luang Phrabang.
Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden, da wir sehen wollten, wie die Mönche durch die Straßen laufen um ihr Essen zu bekommen. Das ganze war schon total kommerzialisiert. Die Frauen am Straßenrand wollten den Leuten Reis verkaufen, damit diese ihn den Mönchen geben konnten. Wir haben das Spiel nicht mitgemacht und uns nur die vorbeilaufenden Mönche angesehen. Es waren hunderte!

Mönche in Luang Phrabang.
Danach ging es weiter mit dem Bus nach Vang Vieng zum Tubing. Das Tuben in Vang Vieng war ziemlich cool. Wir hatten ziemlich günstige Bungalows (Banana Bungalows) für nur 30.000 Kipp die Nacht für einen Doppelbungalow, d.h. 1,50 € pro Kopf die Nacht. Laos war wirklich um einiges günstiger als Thailand. 

Die Tubing Area gegen Mittag.

Touristisch, aber muss man mal mitgemacht haben. :-)
An einer der Bars gab es ein Volleballfeld. Dieses war natürlich kein normales Spieldfeld. Es wurde komplett unter Wasser gesetzt, was das Spiel durchaus um einiges lustiger und interessanter gemacht hat. :-)



Wir sind insgesamt vier Tage in Vang Vieng geblieben und dann weiter über Vientianne nach Thakaek gefahren. Dort haben wir eine Nacht geschlafen um dann am nächsten Tag eine Rollertour zu beginnen. Die Tour mit dem Roller wird Four Day Loop genannt. Man fährt eine große Runde durch Laos, vorbei an viele kleine Städte und unzähligen Höhlen, unter anderem den bekannteren Long Kohr Caves. Der hier zu besichtigende Teil ist eine 7 Km lange Höhle mit sehr schönen Steingebilden.

Die Long Kohr Caves von innen.

Das Rollerfahren hat sehr viel Spaß gemacht und auch hier war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich. Die Straßen waren anfangs ziemlich gut, aber am zweiten Tag bestand die Streck 30 Km lang nur aus Schlaglöchern und neu gebauter Straße. An einem Stück an dem die Straße gerade neu gemacht wurde, war diese ziemlich rutschig. Ich bin ausgerutscht und habe mit das Bein am Auspuff verbrannt. Die Straße war so rutschig, dass ich beim Aufheben des Rollers fast wieder hingefallen bin, aber zum Glück ist es beim einen Mal geblieben.

Die Wundheilung kann man in der hohen Luftfeuchtigkeit vergessen. Das ist die Wunde nach ca. 1,5 Wochen.



Zwischenstop bei einer laotischen Schule. Die Kinder wollten unbedingt alle mit auf's Foto, sehr süß.


Die Rollercrew. :-)

Auf der letzten Heimfahrt haben wir dann noch etwas einheimiches an einem kleinen Straßenrestaurant gegessen. Es sah ziemlich lecker aus und hat auch lecker geschmeckt ... beim näheren Hingucken hatte ich dann aber irgendwie nicht mehr ganz so viel Hunger ...

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Reisgratin oder ähnliches ... aber was sind denn diese kleinen weißen Kügelchen?

Hier mal eine Makroaufnahme. Ich weiß immer noch nicht sicher was es ist. Bin mir aber auch gar nicht mehr so sicher ob ich es wirklich wissen will. *gg*
Wir haben den Loop in drei Tagen beendet gehabt und so blieb mir noch genug Zeit mit Daan, Lotte und Hanneke weiter zu den Fourthousand Islands zu fahren. Wir sind in Richtung Süden gefahren und haben eine Nacht in Pakse verbracht, da die Strecke leider nicht an einem Tag zu fahren war.
Auf der Fahrt zu den Fourthousand Islands habe ich die schlimmste Lebensmittelvergiftung meines Lebens gehabt. Es ging mir so schlecht wie sehr lange nicht mehr und ich habe mich bis zur Ankunft in Pakse etliche Male übergeben müssen. Alles in allem nicht sehr schön. Die anderen haben mir geholfen meine Sachen zu tragen, da ich so erschöpft war, dass ich am liebsten auf der Straße geschlafen hätte. Am nächsten Tag ging es dann morgens um Acht Uhr weiter. Es ging mir immer noch ziemlich mies, aber schon besser als am Vortag. Gegen Mittag sind wir dann in Don Det angekommen, eine der kleineren Inseln der Fourthousand Islands. Hier gibt es keine Bankautomaten und keinen richtigen Supermarkt. Die Unterkünfte sind günstig und es ist so ruhig, dass man wirklich gut entspannen kann.



Einen Tag haben wir eine Kajaktour über den Mekong mitgemacht und sind zu zwei Wasserfällen gefahren und haben mittags einen Stop auf dem Mekong eingelegt um die Irrawaddy Delphine zu sehen. Es sind die letzten Süßwasserdelphine der Welt, die nur noch hier und bei einer Insel in Kambodscha leben. Wir hatten sogar Glück und es sind ein paar Gruppen in unserer Nähe aufgetaucht um an der Oberfläche neue Luft zu holen.

Klein und weit entfernt, aber ich denke es ist zu erkennen, dass es kein Felsen sondern ein Irrawady Delphin ist. :-)
Ein kompletter Tag auf einem Single-Kajak ist anstrengender als ich gedacht habe!
Der zweite Wasserfall ist, von der Durchflussmenge an Wasser, der größte Wasserfall Südost-Asiens. Er war wirklich riesig und ziemlich beeindruckend.



Am nächsten Tag bin ich dann morgens mit dem Bus in Richtung Bangkok gefahren um Jakob, Daniel und Kathrin zu treffen. Die Fahrt hat mich ca. 26 Std. gekostet, was aber nichts gemacht hat, da ich mich so gefreut habe die anderen zu sehen. Eigentlich sollte ich morgens um fünf Uhr in Bangkok ankommen, allerdings hatte unser Bus eine Reifenpanne, so dass ich letztlich gegen zwölf Uhr in Bangkok war. Ich habe die anderen im Budget Guesthouse getroffen, wo sie bereits eingecheckt hatten.

Was habe ich mich gefreut ihn endlich wieder zu sehen! :-)
Da waren auch die langen Reisestrapazen gleich vergessen...
Wir haben noch zwei Tage in Bangkok verbracht und uns dann auf in Richtung Ko Chang gemacht, die zweitgrößte Insel Thailands. Hier haben wir in kleinen Bungalows direkt am Strand geschlafen. Es war wirklich super schön beim Einschlafen das Rauschen des Meeres zu hören. Einen Abend hat Jakob auf einer Party bei uns im Hotel Musik gemacht. War super gut gewesen, mal wieder ordentliche Musik zu hören - und das beim Sonnenuntergang direkt am Strand. :-)

Gerade sind wir auf Koh Mak und heute Abend startet der Thaibreak, eine zweiwöchige Party am Strand auf Koh Mak. Im nächsten Eintrag werde ich berichten wie der Thaibreak war und wie unsere Zeit auf Koh Mak abgelaufen ist...